
Die Urkirche erkannte Gottes Ruf durch Anbetung, Gebet und Fasten. Der Heilige Geist sprach deutlich und berief Barnabas und Saulus für das Werk, das er für sie vorbereitet hatte. Wenn wir Gott gemeinsam mit willigen Herzen suchen, offenbart er uns seine Absichten und sendet sein Volk – oft an Orte und zu Völkern, die sie sich niemals selbst ausgesucht hätten.
Tambaya Ibrahim wurde 1974 während einer verheerenden Hungersnot in Niger geboren. Er wuchs im Buschland der Sahelzone auf und kannte nichts anderes als die Viehzucht. Als Kind besuchte er nie eine Stadt. Frauen und Kinder blieben im Busch, während die Männer gelegentlich zum Markt gingen. Die Welt der Fulani war seine ganze Welt.
Bei seiner Geburt besuchte Malaam T – ein christlicher Freund – seinen Vater, um die üblichen Grüße auszusprechen und für den Neugeborenen zu beten. Er betete, dass Gott über das Leben dieses Kindes wachen möge. Durch ebendiese Freundschaft fand Tambayas Vater später zum christlichen Glauben.
Doch Tambayas frühe Jahre waren von Schwierigkeiten geprägt. Dämonische Albträume plagten ihn. Erst die Begegnung mit Jesus – und die damit verbundene Erfahrung von Erlösung und Befreiung – brachte Klarheit. Er lernte lesen und schreiben. Ein Pastor erkannte seine Leidenschaft und ermutigte ihn, eine Bibelschule zu besuchen. Vier Jahre lang studierte er an einer Fulani-Bibelschule in Benin.
Heute reist Tambaya durch Niger und verkündet seinem Volk das Evangelium – einem Volk, dem weniger als 11 % der Gläubigen folgen. Er leitet die einzige Fulani-Bibelschule in Niger und hilft bei der Übersetzung des Alten Testaments ins Fulfulde, die Sprache der Fulani. Sein Leben ist die lebendige Antwort auf das Gebet, das am Tag seiner Geburt für ihn gesprochen wurde.
“Gott hat mich berufen”, sagt er, “um die Fulani zu erreichen, die noch nie die habaru beldum – die süße Nachricht – gehört haben.”
“Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft bringen!” (Römer 10,15)
Bitte Gott heute um Bestätigung für einen konkreten Schritt des Gehorsams gegenüber der Mission.
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Indonesien beherbergt die größte muslimische Bevölkerung der Welt: 230 Millionen.


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