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TAG 8 – DONNERSTAG, 21. MAI 2026

Zurück zur Gebetsanleitung

Inklusivität und Einheit

Wenn Gott ihnen also dieselbe Gabe gegeben hat, die er uns gegeben hat, als wir an den Herrn Jesus Christus glaubten, wer bin ich, dass ich Gott widerstehen könnte?” (Apostelgeschichte 11,17)

Bibellesung: Apostelgeschichte 10,44-46, 11,18

Der Heilige Geist wird allen, die an den Herrn Jesus Christus glauben, frei geschenkt. Keine menschlichen Grenzen bestimmen, wer ihn empfangen darf. Dennoch können die tiefen Spaltungen in der Gesellschaft dazu führen, dass sich viele zu unrein oder unbedeutend fühlen, um vor einen heiligen Gott zu treten. Das Evangelium verkündet das Gegenteil: In Christus sind alle eingeladen, angenommen und würdig, sich ihm zu nahen.

Zeugnis: Das Vermächtnis der Einheit eines Märtyrers

Julio Ruibal wuchs in Bolivien auf, erlebte in Los Angeles eine dramatische Bekehrung zum Christentum und kehrte in seine Heimatstadt La Paz zurück, wo eine so kraftvolle Erweckung ausbrach, dass er schon bald vor Zehntausenden in Stadien predigte. Die säkulare Presse nannte ihn den “Apostel der Anden”. Boliviens Präsident lieh ihm seinen Privatjet, damit er schneller mehr Städte erreichen konnte.

Doch 1978 verspürten Julio und seine Frau Ruth den Ruf nach Cali in Kolumbien – einer der gewalttätigsten Städte der Welt, die vom Cali-Drogenkartell kontrolliert wurde. Siebzehn Jahre lang gründeten sie eine Gemeinde, kümmerten sich um die Armen und kämpften für etwas, das die Stadt noch nie erlebt hatte: die Einheit ihrer tief gespaltenen Pastoren.

1995 organisierte Julio die erste gemeinsame Gebetsnacht in Cali. Über 25.000 Menschen kamen. Als mitten im Gottesdienst der Strom im Stadion ausfiel, geriet niemand in Panik. Die Menge versammelte sich einfach in kleinen Gruppen und begann zu beten und zu singen. Anschließend erklärte der Bürgermeister: “Cali gehört Jesus Christus!”
Am 13. Dezember 1995 wurde Julio, als er eine Pastorenversammlung verließ, von Kartellkillern erschossen. Er war 42 Jahre alt. Zu seiner Beerdigung kamen 1.500 Menschen. Die Pastoren zogen sich zurück und schlossen einen Bund: ’Julios Blut soll uns im Heiligen Geist verbinden.“ Über 200 unterzeichneten. Innerhalb weniger Monate wurden sechs der sieben mächtigsten Drogenbosse verhaftet. Die Stadt veränderte sich grundlegend.

Ein Mann gab sein Leben, und eine Stadt wurde neu geboren.

“Niemand hat größere Liebe als die, sein Leben für seine Freunde hinzugeben.” (Johannes 15,13)

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Lasst uns beten

Lob sei Gott für die Rettung aller Nationen.
Betet darum, dass im Namen des Herrn Jesus Christus die kulturellen, rassischen und konfessionellen Barrieren in eurem Land überwunden werden.
Bitten Sie um interkulturelle Durchbrüche des Evangeliums: gemeinsames Gebet in der Stadt, Eltern, die in Schulen beten, und Jugendliche, die gemeinsam Gott suchen.

Treten Sie hinaus

Nehmen Sie diese Woche bewusst Kontakt zu jemandem aus einer anderen Konfession oder Kultur auf.

REGION: Südasien

110 Städte im Fokus Karatschi; Islamabad; Peshawar; Quetta; Dhaka; Chittagong; Kathmandu; Srinagar; Amritsar; Prayagraj, Varanasi

Fokus auf unerreichte Völker (in/nahe dieser Städte):

  • Betet darum, dass Gott in Südasien durch diese einflussreichen Städte, in denen viele Kulturen, Religionen und historische spirituelle Traditionen aufeinandertreffen, kraftvoll wirkt.
  • Bitten Sie den Herrn, in Ihnen eine tiefe geistliche Sehnsucht zu wecken, denen, die ihn aufrichtig suchen, seine Wahrheit zu offenbaren und die Gläubigen zu stärken, damit sie mit Mut, Demut und Liebe leben können.
  • Betet darum, dass sich die Botschaft Christi durch Beziehungen, Taten der Barmherzigkeit und treues Zeugnis verbreitet und Familien und Gemeinschaften in der gesamten Region Hoffnung, Frieden und Veränderung bringt.

Fokus der Grenzbevölkerungsgruppe:

  • Beten Sie für Scheich Gemeinschaften in ganz Pakistan und Nordindien, von denen viele eine tiefe kulturelle Identität und einen großen Einfluss innerhalb der Gesellschaft besitzen.
  • Bitte Gott, sie durch ein echtes Verlangen nach Wahrheit zu sich zu ziehen und sich ihnen auf persönliche und transformative Weise zu offenbaren.
  • Betet darum, dass der Herr weise, respektvolle und beziehungsfähige Zeugen erweckt, die die Liebe Christi klar und gnädig weitergeben können.
  • Bitte darum, dass durch Freundschaften, Gastfreundschaft und alltägliche Begegnungen viele Menschen Jesus begegnen und seinen Frieden, seine Vergebung und sein neues Leben erfahren.

Fakten und Zahlen

Pakistan ist zu 971 % muslimisch; die meisten Menschen sind noch nie einem Christen begegnet.

Mehr Informationen zu:

Pakistan

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