
Der Heilige Geist wird allen, die an den Herrn Jesus Christus glauben, frei geschenkt. Keine menschlichen Grenzen bestimmen, wer ihn empfangen darf. Dennoch können die tiefen Spaltungen in der Gesellschaft dazu führen, dass sich viele zu unrein oder unbedeutend fühlen, um vor einen heiligen Gott zu treten. Das Evangelium verkündet das Gegenteil: In Christus sind alle eingeladen, angenommen und würdig, sich ihm zu nahen.
Julio Ruibal wuchs in Bolivien auf, erlebte in Los Angeles eine dramatische Bekehrung zum Christentum und kehrte in seine Heimatstadt La Paz zurück, wo eine so kraftvolle Erweckung ausbrach, dass er schon bald vor Zehntausenden in Stadien predigte. Die säkulare Presse nannte ihn den “Apostel der Anden”. Boliviens Präsident lieh ihm seinen Privatjet, damit er schneller mehr Städte erreichen konnte.
Doch 1978 verspürten Julio und seine Frau Ruth den Ruf nach Cali in Kolumbien – einer der gewalttätigsten Städte der Welt, die vom Cali-Drogenkartell kontrolliert wurde. Siebzehn Jahre lang gründeten sie eine Gemeinde, kümmerten sich um die Armen und kämpften für etwas, das die Stadt noch nie erlebt hatte: die Einheit ihrer tief gespaltenen Pastoren.
1995 organisierte Julio die erste gemeinsame Gebetsnacht in Cali. Über 25.000 Menschen kamen. Als mitten im Gottesdienst der Strom im Stadion ausfiel, geriet niemand in Panik. Die Menge versammelte sich einfach in kleinen Gruppen und begann zu beten und zu singen. Anschließend erklärte der Bürgermeister: “Cali gehört Jesus Christus!”
Am 13. Dezember 1995 wurde Julio, als er eine Pastorenversammlung verließ, von Kartellkillern erschossen. Er war 42 Jahre alt. Zu seiner Beerdigung kamen 1.500 Menschen. Die Pastoren zogen sich zurück und schlossen einen Bund: ’Julios Blut soll uns im Heiligen Geist verbinden.“ Über 200 unterzeichneten. Innerhalb weniger Monate wurden sechs der sieben mächtigsten Drogenbosse verhaftet. Die Stadt veränderte sich grundlegend.
Ein Mann gab sein Leben, und eine Stadt wurde neu geboren.
“Niemand hat größere Liebe als die, sein Leben für seine Freunde hinzugeben.” (Johannes 15,13)
Lob sei Gott für die Rettung aller Nationen.
Betet darum, dass im Namen des Herrn Jesus Christus die kulturellen, rassischen und konfessionellen Barrieren in eurem Land überwunden werden.
Bitten Sie um interkulturelle Durchbrüche des Evangeliums: gemeinsames Gebet in der Stadt, Eltern, die in Schulen beten, und Jugendliche, die gemeinsam Gott suchen.
Nehmen Sie diese Woche bewusst Kontakt zu jemandem aus einer anderen Konfession oder Kultur auf.
110 Städte im Fokus Karatschi; Islamabad; Peshawar; Quetta; Dhaka; Chittagong; Kathmandu; Srinagar; Amritsar; Prayagraj, Varanasi
Pakistan ist zu 971 % muslimisch; die meisten Menschen sind noch nie einem Christen begegnet.


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