
Die Kirche ist auf die Kraft des Heiligen Geistes angewiesen, um Gottes Reich auch unter Verfolgung auszubreiten. In der modernen Kirchengeschichte hat man beobachtet, dass Verfolgung das Wachstum der Kirche sogar fördern kann.
Dr. Tecleab Menghisteab war Arzt und Pastor in Eritrea – ein Mann, der sein Leben der Heilung von Körpern und der Seelsorge gewidmet hatte. 2004 wurde er von der eritreischen Regierung im Zuge eines umfassenden Vorgehens gegen evangelikale und pfingstlerische Christen verhaftet. Er wurde ohne Vorwarnung, ohne Anklage und ohne Gerichtsverfahren festgenommen.
Seitdem ist er inhaftiert – zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Textes seit über zwanzig Jahren – und wird unter Bedingungen festgehalten, die als kerkerähnlich beschrieben werden; er hat keinen Rechtsbeistand und darf keine Familienbesuche empfangen.
Doch aus seiner Zelle heraus begann Dr. Tecleab Briefe zu schreiben. Keine Briefe der Verzweiflung. Briefe der Hoffnung, des Zeugnisses und tiefer spiritueller Reflexion – Briefe, wie sie nur jemand schreiben konnte, der Gott in der Dunkelheit wirklich begegnet war. Einer dieser Briefe war so voller Leben, dass eine junge Frau, die ihn erhielt, ihn abschrieb und an andere Gläubige weitergab. Aus diesem Brief wurde eine Zeitschrift. Die Zeitschrift zirkulierte weiter und stärkte im Stillen die Untergrundkirche.
Sobald Dr. Tecleab seine Zelle betrat, rief ihm ein Mithäftling zu: “Pastor, kommen Sie her! Alle in dieser Zelle sind nicht gläubig. Sie werden hier dringend gebraucht.” Er war inhaftiert. Doch der Dienst ging weiter.
Seine Tochter Hana trägt seine Worte heute in die Welt: “Mein Vater hat die richtige Trophäe gewählt.”
“Meine Ketten sind zum Zeugen geworden vor der ganzen Palastwache.” (Philipper 1,13)
Bete namentlich für jemanden, der wegen seines Glaubens in Not ist, und ermutige ihn.
110 Städte im Fokus Bagdad; Basra; Mosul; Damaskus / Homs; Sana'a; Kabul; Istanbul.
Beten Sie um Gottes Gnade und Wiederherstellung in diesen historischen Städten, die jahrelang Konflikte, Umbrüche und tiefes Leid ertragen mussten.
Bitten Sie den Herrn, verwundete Gemeinschaften zu heilen, Gläubige zu beschützen und zu stärken und viele Herzen für die Hoffnung und den Frieden zu öffnen, die in Jesus Christus zu finden sind.
Betet, dass sich selbst unter schwierigen Umständen das Licht des Evangeliums still und leise durch Familien, Freundschaften und Akte der Barmherzigkeit ausbreitet und dass diese Städte eines Tages zu Orten der Erneuerung und des Zeugnisses von Gottes erlösender Liebe werden.
Betet für die Menschen von Nordjemen Inmitten anhaltender Not und Isolation, dass Gott Familien in Not Versorgung, Schutz und Hilfe zukommen lassen möge.
Bitten Sie den Herrn, sich Ihnen durch Träume, die Heilige Schrift und mutige, liebevolle Zeugen als barmherziger Vater zu offenbaren.
Betet darum, dass ein klares und sanftes Zeugnis von Christus in Familien und Gemeinden Einzug hält und dass viele Menschen seinen Frieden, seine Hoffnung und seine verwandelnde Liebe selbst unter schwierigsten Umständen erfahren.
Die Zahl der Christen im Irak sank von 1,5 Millionen im Jahr 2003 auf heute 150.000.


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