


Jakob und Esau waren Zwillingsbrüder, doch ihre Geschichte war alles andere als friedlich. Jakob hatte ihren Vater betrogen und Esaus Segen gestohlen, woraufhin Esau so wütend war, dass er seinen Bruder töten wollte. Jakob floh und kehrte erst zwanzig Jahre später zurück.
Eines Tages hörte Jakob, dass Esau ihm mit vierhundert Mann entgegenkommen würde. Jakob war entsetzt. Er betete, schickte Geschenke voraus und bereitete sich auf das Schlimmste vor. Doch als Esau Jakob schließlich sah, geschah etwas Unglaubliches. Esau lief ihm entgegen. Nicht um zu kämpfen – sondern um ihn zu umarmen. Er schlang die Arme um seinen Bruder, und beide weinten.
Gott hatte in beider Herzen gewirkt.
Vielleicht kennst du das: Man hat Streit mit jemandem – einem Freund, einem Geschwisterkind, jemandem aus der Schule. Vielleicht dauert der Streit schon so lange, dass eine Versöhnung unmöglich erscheint. Doch Jesus ist der ultimative Friedensstifter. Er gab sein Leben, um Mauern einzureißen und Menschen wieder zusammenzubringen. Und er lädt auch uns ein, Friedensstifter zu sein.
Friedensstifter zu sein bedeutet nicht, so zu tun, als wäre nichts geschehen. Es bedeutet, den Mut zu haben, den ersten Schritt zu wagen – wie Jakob, der auf Esau zuging, sich tief verbeugte und um Vergebung bat. Wahrer Frieden hat seinen Preis. Aber er ist es immer wert.
Taschkent ist die alte Hauptstadt der Seidenstraße in Usbekistan, Zentralasien – ein Ort, an dem sich östliche und westliche Kulturen seit Jahrhunderten begegnen. Heute leben Christen hier mutig, oft unter schwierigen Bedingungen. Die Stadt liegt am Schnittpunkt vieler Völker und Glaubensrichtungen und wartet auf den Frieden, den nur Jesus schenken kann.
Bete: Jesus, schenke den vielen Kulturen und Glaubensrichtungen Taschkents heute Frieden und Versöhnung.
Werde noch heute ein 2BC-Champion – Hören, Wissen und Teilen!
Hören — Frage Gott, ob es jemanden gibt, dem du vergeben oder mit dem du Frieden schließen musst.
Ich weiß – ich bin eine Friedensstifterin, und Gott nennt mich deshalb sein Kind.
Teilen – Entschuldige dich diese Woche bei jemandem oder biete ihm Vergebung an.




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