


1. Hören
Frage Jesus: “Welche Situation erscheint mir unmöglich, in der du aber möchtest, dass ich dir vertraue?”
2. Wissen
Ich kann Gott vertrauen, denn er ist treu. – Hebräer 10,23
3. Teilen
Betet gemeinsam mit jemandem über etwas, das euch schwerfällt, und vertraut gemeinsam auf Gottes Hilfe.
(Addis Abeba, Äthiopien)
Addis Abeba ist eine geschäftige Stadt mit Hügeln, Kirchen, Märkten und bunten Bussen. Am Straßenrand verkaufen die Menschen Kaffee und frisches Brot. Kinder gehen mit Rucksäcken zur Schule, und Nachbarn grüßen einander herzlich.
Der zehnjährige Dawit liebte Fußball. Nach der Schule kickte er einen abgenutzten Ball zwischen zwei Steinen hindurch, die er als Torpfosten benutzte. Er lachte gern und lieferte sich mit seinen Freunden Wettrennen auf der Straße.
Dawits Vater, Araara, liebte Jesus. Er half auch anderen Menschen, ihn kennenzulernen.
Das gefiel nicht allen.
Eines Tages besuchte Araara einen Freund in einem nahegelegenen Dorf. Er kehrte an diesem Abend nicht nach Hause zurück.
Dawit wartete im Türrahmen und beobachtete den Weg. Die Sonne begann unterzugehen, und sein Vater kam noch immer nicht.
Später trafen einige Nachbarn mit ernsten Gesichtern ein.
“Es gab Probleme”, sagte einer der Männer leise.
Araara war angegriffen und außerhalb des Dorfes zurückgelassen worden. Als man ihn fand, atmete er nicht mehr. Alle glaubten, er sei tot.
Dawit hatte das Gefühl, die Welt sei stehen geblieben.
Seine Mutter kniete sich hin und hielt ihn fest. Tränen füllten ihre Augen.
“Wir werden beten”, flüsterte sie.
Sie beteten nicht laut. Sie schrien nicht. Sie weinten einfach und baten Jesus um Gnade.
Auch andere Gläubige in der Nähe begannen zu beten. Die Nachricht erreichte eine Gebetsgemeinschaft in Uganda, die sich bereits für Äthiopien eingesetzt hatte. Als sie von dem Geschehenen hörten, beteten auch sie – um Leben, um Mut und darum, dass Gottes Macht sichtbar werde.
Stunden vergingen.
Dann geschah etwas Außergewöhnliches.
Araara begann wieder zu atmen.
Die Menschen, die bei ihm waren, wichen erschrocken zurück. Sie riefen sofort um Hilfe. Die Gläubigen blieben an seiner Seite und beteten weiter.
Langsam und vorsichtig kehrten Araaras Kräfte zurück.
Als Dawit seinen Vater endlich sehen durfte, konnte er kaum sprechen.
Araara öffnete die Augen und drückte schwach Dawits Hand.
“Jesus hat mich getragen”, sagte er leise.
Tränen rannen Dawit über die Wangen – aber diesmal waren es Tränen der Erleichterung.
In den folgenden Tagen und Wochen wurde Araara immer stärker. Die Nachbarn staunten. Manche waren verwirrt. Andere begannen, Fragen zu stellen.
“Warum folgst du Jesus immer noch?”, fragte ihn jemand.
Araara antwortete sanft: “Weil Jesus lebt. Und ihm kann man vertrauen.”
Dawit hörte aufmerksam zu. Etwas Beständiges und Starkes begann in ihm zu wachsen – nicht nur Glück, sondern Glaube.
Er erinnerte sich an einen Vers, den ihm sein Vater beigebracht hatte:
“Wenn du Glauben hast, so klein wie ein Senfkorn … dann ist nichts unmöglich.”
Dawit begann, für seine Freunde in der Schule zu beten. Er betete um Mut für seine Familie. Er betete für Menschen, die Jesus noch nicht kannten.
Und er lernte etwas Wichtiges:
Gottes Macht ist real.
Und wenn Menschen gemeinsam beten, kann Gott das scheinbar Unmögliche vollbringen.
Malbuch herunterladenColour zeigt Dawit beim Fußballspielen mit seinem Vater auf einem offenen Dorffeld. Einfache Häuser, Bäume und das alltägliche Leben prägen den Hintergrund, hinter dem Dorf erheben sich Hügel. Die weite Landschaft spiegelt das ländliche Leben in der Nähe von Addis Abeba in Äthiopien wider.
Während du malst und neue Wörter lernst, bete für Familien in Äthiopien, dass sie Jesus vertrauen.
Einführung in die Sprache
Die heutige Sprache ist Amharisch. Versuchen Sie diese Worte, während Sie für Äthiopien beten.
Wort 1
Hallo = Selam
Klingt wie = seh-LAHM
Wort 2
Danke = Ameseginalehu
Klingt wie = ah-meh-seh-ghee-NAH-leh-hoo
Wort 3
Grüße = Selamta
Klingt wie = seh-LAHM-tah


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