


1. Hören
Frage Gott: “Gibt es eine Freundschaft oder eine Situation, in der ich Frieden stiften sollte, anstatt zu streiten?”
2. Wissen
Ich bin ein Kind Gottes und ein Friedensstifter. – Matthäus 5,9
3. Teilen
Sei derjenige, der Frieden stiftet – beziehe jemanden mit ein, der ausgeschlossen wurde, entschuldige dich zuerst oder hilf zwei Menschen, wieder Freunde zu werden.
(Peschawar, Pakistan)
In der alten Stadt Peshawar erheben sich in der Ferne hohe Berge, und geschäftige Märkte erfüllen die Straßen mit Farben und Geräuschen. Händler bieten farbenfrohe Stoffe, Gewürze und süßen Tee an. Fünfmal täglich hallt der Gebetsruf über die Dächer.
Der zehnjährige Ayaan liebte Cricket über alles. Jeden Nachmittag spielte er mit seinen Cousins und Nachbarn in der staubigen Gasse vor seinem Haus.
Ayaan war immer gelehrt worden, seine Älteren zu respektieren und seine Familie zu beschützen. Aber er hatte auch etwas anderes gehört – dass Christen anders seien und man ihnen nicht trauen könne.
Eines Tages zog eine neue Familie in das Haus am Ende der Straße ein. Sie waren Anhänger Jesu.
Zunächst hielten alle Abstand.
Eines Nachmittags, als Ayaan Cricket spielte und dem Ball hinterherjagte, rutschte er aus. Er stürzte hart und schürfte sich das Knie stark auf. Die Wunde war tief, und er fing an zu weinen.
Bevor seine Cousins ihm helfen konnten, rannte schon wieder jemand auf ihn zu.
Es war Onkel Rahim – der christliche Nachbar.
Er kniete sich neben Ayaan, wusch die Wunde sorgfältig mit sauberem Wasser und verband sie sanft mit einem Tuch. “Es wird alles wieder gut”, sagte er freundlich.
Ayaan war überrascht. Er hatte Distanz erwartet. Stattdessen begegnete er Freundlichkeit.
In den folgenden Wochen begrüßte Onkel Rahim Ayaans Vater jeden Morgen höflich. Seine Frau teilte selbstgebackenes Brot mit den Nachbarn. Ihre Kinder spielten respektvoll miteinander.
Eines Abends, während eines Stromausfalls, nahm Ayaans Vater die Einladung an, mit Onkel Rahims Familie draußen Tee zu trinken. Sie unterhielten sich über die Arbeit, die Familie und die Herausforderungen der Kindererziehung.
Schließlich stellte Ayaans Vater eine Frage.
“Warum bist du immer so friedlich?”
Onkel Rahim lächelte sanft. “Denn Jesus lehrt uns zu lieben, auch wenn es schwerfällt.”
Ayaan hörte aufmerksam zu.
Monate vergingen. Die Gespräche gingen weiter. Es gab keine Streitereien – nur ehrliche Fragen.
Ayaans Vater begann, Geschichten über Jesus zu lesen. Er entdeckte, dass Jesus seinen Feinden vergab und für diejenigen betete, die ihm wehgetan hatten.
Eines Nachts sagte Ayaans Vater leise zu seiner Familie: “Wenn Jesus diesen Frieden bringt, möchte ich, dass er unser Zuhause leitet.”
Der Wandel war nicht laut. Er war stetig.
Die Streitereien wurden kürzer. Vergebung erfolgte schneller. Ihr Zuhause fühlte sich leichter an.
Wenn Ayaan Cricket spielt, lädt er manchmal zuerst die christlichen Kinder ein.
Er hat etwas Wichtiges gelernt:
Frieden ist keine Schwäche.
Frieden ist Stärke, die von Jesus kommt.
Und er betet, dass seine ganze Stadt diesen Frieden ebenfalls erfahren möge.
Malbuch herunterladenColour zeigt Ayaan beim Cricketspielen mit seinen Freunden auf einem staubigen Feld. Im Hintergrund sieht man Marktstände und Stadtbewohner, traditionelle Gebäude und ein großes Stadttor in der Nähe. Jenseits der Stadt erheben sich hohe Berge unter dem weiten Himmel und geben einen Einblick in den Alltag rund um Peshawar im Norden Pakistans.
Während du malst und neue Wörter lernst, bete für Familien in Pakistan, die noch nie von Jesus gehört haben.
Einführung in die Sprache
Die heutige Sprache ist Urdu. Versuchen Sie, jemanden mit diesen Worten zu grüßen, während Sie für Pakistan beten.
Wort 1
Friede sei mit euch. = Assalamu alaikum
Klingt wie = ah-SAH-lah-moo ah-LAY-koom
Wort 2
Danke = Shukriya
Klingt wie = schu-KREE-ja
Wort 3
Frieden = Aman
Klingt wie = ah-MAHN


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