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Tag 02
11. Februar 2026

ZUGEHÖRIGKEIT

Gott hat mich in eine Familie gesteckt
Seht, welch große Liebe uns der Vater erwiesen hat, dass wir Kinder Gottes genannt werden sollen! Und wir sind es auch! – 1. Johannes 3,1
Heutiger Fokus auf Land/Stadt...
Laos - Vientiane

BETEN FÜR

Laotische Familien
Laotische buddhistische Familien leben zurückgezogen, Kinder haben dort kaum die Möglichkeit, etwas über Jesus zu erfahren.

LASST UNS BETEN...

Hier sind ein paar Gebete zum Einstieg...

  • Vater im Himmel, ich danke dir, dass ich zu deiner Familie gehöre und dass du mich liebst.
  • Himmlischer Vater, segne die Missionare, die laotischen Familien helfen, deine liebende Familie zu entdecken.
  • Vater, mögen deine Engel die im Verborgenen lebenden Christen vor Schaden und Misshandlung bewahren.
  • Heiliger Geist, hilf den laotischen Eltern, ihren Kindern Jesus auf sanfte Weise näherzubringen.

Weitere Gebetsinformationen:
110 Städte – Vientiane

JUSTINS
GEDANKEN

Gott gibt Menschen Familien, weil er uns liebt. Auch wenn Familien unterschiedlich aussehen, nennt Gott uns seine Kinder. Die Bibel sagt: “Gott gibt den Einsamen ein Zuhause.” Im Haushalt mitzuhelfen, Spielzeug zu teilen oder sich zu entschuldigen, sind Ausdruck von Gottes Liebe. Du gehörst zu ihm und bist ihm unendlich wichtig.

2BC-MEISTER!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit für Stille und Ruhe! Denke über diese drei Themen nach und bete darüber, was Gott dir damit sagen möchte.

Hören – von Gott
Frage Gott, wie er möchte, dass du deine Familie liebst.

Zu wissen, warum ich etwas Besonderes bin
Ich gehöre zu Gottes Familie; ich bin sein geliebtes Kind. – 1. Johannes 3,1

Teilen – Gottes Liebe
Tue zu Hause etwas Hilfreiches, um die Liebe Jesu zu zeigen.

Die Geschichte von Noi & Boun:

Im pulsierenden Herzen von Vientiane, Laos, wo der Mekong im Morgenlicht wie ein goldenes Band glitzerte, lebte die glückliche Familie Souk. Papa Souk war ein freundlicher Fischer, der im Morgengrauen seine Netze flickte. Mama Souk webte farbenfrohe Seidentücher, die ihren beiden Kindern – der zehnjährigen Noi mit ihrem ansteckenden Lachen und dem siebenjährigen Boun mit seiner unstillbaren Neugier – Geschichten ihrer laotischen Herkunft erzählten. Noi und Boun trugen mit viel Liebe dazu bei, ihr Zuhause am Flussufer mit Freude zu erfüllen.

Ein typischer Tag begann noch vor dem Hahnenschrei. Papa ruderte mit seinem schmalen Boot auf den nebligen Mekong hinaus und warf Netze nach silbrig glänzenden Fischen aus, während er alte Volkslieder summte. Mama heizte den Lehmofen an und rührte Klebreis und frische Wasserspinatblätter über der sanften Flamme. Der rauchige Duft weckte die Kinder. Noi und Boun flitzten barfuß hinaus, fütterten die Hühner und planschten in seichten Pfützen, bevor es zur Schule ging. Mama war damit beschäftigt, ihnen Jasminblüten ins Haar zu binden und sie schnell aus dem Haus zu drängen.

Nach einer Schüssel Reisbrei radelten die Kinder auf ihren rostigen Fahrrädern zur Schule und winkten den Nachbarn zu. Der Unterricht füllte den Tag mit laotischer Schrift, Mathematik und Liedern über die Flussgeister. Mittags waren sie wieder zu Hause und halfen Mama beim Verkauf von Schals auf dem Morgenmarkt. Sie feilschten lächelnd inmitten des Stimmengewirrs der Händler und des Zischens von Grillfleisch. Nachmittags standen Hausarbeiten auf dem Programm: Noi fegte das Bambushaus, während Boun Wasser von der Pumpe holte. Danach spielten sie Libellen oder kickten mit einem gewebten Ball. Abends verbrachten sie Zeit mit der Familie: Papa grillte Fisch, alle erzählten sich Geschichten unter Lichterketten, und Mama sang ihnen Schlaflieder vor, während draußen Glühwürmchen tanzten.

Doch die Souks waren anders. Vor Jahren hatte ein reisender Händler Papa von Jesus erzählt und ihm ein zerfleddertes Neues Testament gezeigt. Still und leise folgte die Familie Christus; ihr Zuhause war ein geheimer Zufluchtsort des Glaubens inmitten der buddhistischen Traditionen von Laos. Keine Tempel, keine Almosen für buddhistische Mönche, keine Gebetsfahnen für sie, sondern leise Gebete vor den Mahlzeiten und biblische Geschichten im Laternenlicht.

Bei Festen wie Pi Mai (dem laotischen Neujahr) bespritzten sie sich zwar mit Freunden mit Wasser, verzichteten aber auf Opfergaben, was neugierige Blicke auf sich zog. Nachbarn tuschelten: “Warum sammeln sie keine Verdienste?” Schulfreunde neckten Noi liebevoll, und einmal kamen Beamte vorbei, nachdem Gerüchte über eine “fremde Religion” die Runde gemacht hatten, und warnten sie, Stillschweigen zu bewahren.

Offene Kirchen waren selten und wurden genau beobachtet, Missionierung war aufgrund der buddhistischen Gesetze riskant. Doch die Souks strahlten Güte aus. Sie teilten überschüssigen Fisch mit den Armen und verziehen Tyrannen – was die Herzen der Menschen um sie herum verwirrte und erweichte.

Christsein bedeutete Freude, die von Vorsicht umgeben war, wie eine Lotusblume, die im Verborgenen erblüht. Genau wie Jesus gewarnt hatte, dass die Menschen ihn verfolgt hatten und auch uns verfolgen würden.

SINGT, TANZEN - LOBT!

Jesus, ich gehöre zu dir
UNSER TITELSONG:
Das heutige Lied erinnert dich daran, dass du zu Gott gehörst und Teil seiner Familie bist!
© Kids Worship / Kanalinhaber

Malen & Sag es!

Colour Noi und Boons Familie an ihrem Haus am Flussufer mit Palmen und Körben.

Die heutige Sprache ist Laotisch. Üben Sie, Hallo, Danke und Wie geht es Ihnen? zu sagen.

Während du malst und neue Wörter lernst, bete für Familien in Laos, die Jesus noch nicht kennen.

Lerne etwas Laotisch.

Hallo: Sabaidee (ausgesprochen Sah-bye-dee)
Danke schön: Khob Chai (ausgesprochen Kop-Chai)
Bitte: Kha (ausgesprochen kah, höfliche Partikel für Männer; Frauen sagen Daa)
Palme: Yaa (ausgesprochen yah)
Wie geht es dir?: Sabaidee bor? (ausgesprochen Sah-bye-dee baw?)

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