
Hier sind ein paar Gebete zum Einstieg...
Weitere Gebetsinformationen:
110 Städte – Yangon


Nimm dir ein paar Minuten Zeit für Stille und Ruhe! Denke über diese drei Themen nach und bete darüber, was Gott dir damit sagen möchte.
Hören – von Gott
Frage Gott, wo er möchte, dass du heute mutig bist.
Zu wissen, warum ich etwas Besonderes bin
Gott kann mich gebrauchen; sein Geist befähigt mich, zu leuchten. – 1. Timotheus 4,12
Teilen – Gottes Liebe
Teile heute eine Geschichte über Jesus oder ein Gebet mit einem Freund.
In den goldenen Reisfeldern am Rande von Mandalay, wo alte Pagoden den dunstigen Himmel durchstoßen und Ochsenkarren über rote Lehmwege rumpeln, die von Betelnusshainen gesäumt sind, erwachte der 10-jährige Aung vom ersten Hahnenschrei und dem fernen Muhen von Wasserbüffeln.
In ihrem einfachen, hoch über den Monsunfluten errichteten Bambuspfahlhaus versammelte sich seine Familie, Reisbauern mit sonnengegerbten Gesichtern und schwieligen Händen, zum Frühstück um ein knisterndes Holzfeuer.
Mama schöpfte dampfende Mohinga-Nudelsuppe in Schüsseln, duftete nach Zitronengras, Knoblauch und Fischpaste und servierte dazu Klebreisbällchen, in Scheiben geschnittene frische Mangos vom Baum im Hinterhof und süßen Tee aus Palmblättern.
Aung schlüpfte schnell in seinen farbenfrohen, karierten Longyi-Sarong, den er ordentlich um die Taille gewickelt hatte, darüber ein verwaschenes T-Shirt und warf sich seine gewebte Schultasche über die Schulter.
Barfuß rannte er die knarrenden Bambusstufen hinunter, winkte seiner kleinen Schwester zum Abschied, die mit einer selbstgemachten Puppe aus Maisblättern spielte, und reihte sich in den Strom der Dorfkinder ein, die unter schwingenden Palmenwedeln und Büscheln lila Bougainvilleen zur Schule gingen.
Morgens herrschte reges Treiben im strohgedeckten Klassenzimmer: Man zeichnete das fließende burmesische Alphabet mit Kreide auf eine Schiefertafel, löste einfache Rechenaufgaben wie das Addieren von Ernteerträgen, sagte das Einmaleins auf und übte englische Sätze aus einem zerfledderten Lehrbuch.
An einem lebhaften Abend, mitten im Spiel, hielt Aung inne und blickte zum Flussufer. Dort schlängelte sich langsam eine fröhliche Prozession aus dem glitzernden Wasser – eine Gruppe Erwachsener aus den umliegenden Dörfern, in strahlend weißen Hemden und frischen Longyis, deren Kleidung tropfnass war, als sie frisch getauft zum Glauben an Jesus Christus erschienen. Mit erhobenen Armen sangen sie innige Loblieder, ihre Gesichter strahlten vor Freude und Tränen der Liebe, während sie einander umarmten und die Dorfbewohner sie ehrfürchtig beobachteten.
Der Anblick weckte in Aungs jungem Herzen tiefe Neugier, und er lief hinüber, um zu sehen, was vor sich ging. Sie erzählten ihm von der Liebe Jesu, und er begann, sich mit ihnen zu treffen, um mehr über Jesus und alles, was er für sie getan hatte, zu erfahren.
Mit der Zeit entwickelte er eine persönliche Beziehung zu Jesus und begann, dessen Liebe und Güte mit seinen Freunden in der Schule zu teilen. Er betete dafür, dass auch sie Jesu Liebe erfahren sollten, so wie er sie erfahren hatte.
Sein typischer Tag verlief unverändert in seinem Rhythmus weiter: Mohinga-Frühstücke mit der Familie, Chinlone-Kicks mit Freunden unter den Palmen, Büffel, die über endlose grüne Felder pflügten, und Spiele im Sonnenuntergang unter dem Banyanbaum – doch nun war alles durchzogen von einer geheimen Bewunderung für diesen Jesus, dessen Freude sich auszubreiten schien wie Steine, die über den Irrawaddy hüpfen.

Colour Aung steht in einem Dorf; hinter ihm sind Felder, Bäume und Häuser zu sehen.
Die heutige Sprache ist Burmesisch. Üben Sie, Hallo und Danke zu sagen.
Während du malst und neue Wörter lernst, bete für die Kinder in Myanmar, die Jesus noch nicht kennen.
Hallo: Mingalaba (ming-gah-LAH-bah) – winken und lächeln!
Danke schön: Jezu (jeh-ZOO) – schnell und glücklich.
Wasser: Ye (yeh) – wie “ja”.
Essen: Za (zah) – leckerer Klang.
Kind: Ye (yeh) – wie Wasser, ganz einfach!
Gut: Kaung (kowng) – wie “Kuh” + “ng”.”


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